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    Habt ihr schon gewusst…?

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    Koyo 紅葉

    … dass man die wunderschöne japanische Herbstverfärbung „koyo“ nennt. Von Mitte Sept. bis Ende November fahren viele Japaner an besonders schöne Stellen, mit rot verfärbten Bäumen. Oft sind diese am Abend angeleuchtet.

    Ein paar kurze Infos zu Japan, seiner Kultur und seinen Menschen findest du unter: http://www.allianz-mission.de/japan.html

    Habt Ihr schon gewusst?

    … daß im Sommer (Juli/August) die Durchschnittstemperatur in SommerNagoya etwa 10 Grad höher ist mit wesentlich höherer Luftfeuchtigkeit, als z.B. in München (das gilt sowohl für die Tages-, wie die Nachttemperaturen).

    Nagoya           München
    Juli Aug.         Juli Aug.
    30   32             23   23        tags
    22   23             12  11         nachts

    Wer in den Sommermonaten stark unter der Hitze in Deutschland leidet und stöhnt, kann sich nun vielleicht besser vorstellen, wie anstrengend gerade die Sommermonate in Japan sind. Am besten nur noch im Schatten bleiben und einen kühlen Drink genießen.

    Habt Ihr schon gewusst?

    … dass es in Japan eine ganze Industrie gibt, die „Wachs- oder Plastikessen“ herstellt. Es ist nämlich üblich, dass Restaurants die Gerichte ihrer Karte als Wachs- oder Plastikvariante in
    ihrem Schaufenster ausstellen.
    Und die sehen wirklich verblüffend echt aus.

    Habt Ihr schon gewusst?

    … dass Neujahr (japan. “Oshougatsu”) einer der wenigen Tage in Japan ist, an dem die meisten Geschäfte geschlossen haben.
    Für die Japaner ist Neujahr der Feiertag im Jahr, d.h. die Familie kommt zusammen, es gibt ein Festessen und man hat selbst im stressigen Japan mal eine kurze Auszeit.
    Hat man an Weihnachten noch gerne an einem christlichen Weihnachtsgottesdienst teilgenommen (weil es so schön romantisch ist), geht man eine Woche später an Neujahr natürlich zum shintoistischen Shrine oder buddhistischen Tempel, um für Glück im neuen Jahr zu beten.
    Zudem verschickt man Neujahrskarten an Freunde, Bekannte, Verwandte, Geschäftspartner… und nimmt mit dieser Postkarte automatisch auch an einer nationalen Verlosung teil.

    Habt Ihr schon gewusst?

    … dass man in Japan im Sommer Feuerwerk kaufen kann? Feuerwerk (, hanabi) hat eine lange Tradtion in Japan und gehört zum Sommer wie Sonne oder Melone… Es gibt Hunderte von Feuerwerke das ganze Jahr über, aber besonders viele im Juli und August. Dafür Feuerwerk gibt es an Silvester aber kein Feuerwerk.
    Oft sind die Feuerwerke verbunden mit einer Art „Stadtfest“ mit Ständen, Essensbuden, etc.
    Viele Japaner ziehen dann ihren luftigen Sommer-Kimono an.
    Das Feuerwerk startet dann nach Sonnenuntergang und dauert meist 1 – 2 Stunden.
    Es ist auch immer schön im kleinen Rahmen Zuhause „Familien-Feuerwerk“ (viele Effekte, wenig „Kracher“) zu machen. Bei der Sommerparty im HOPE war es auch eins der Höhepunkte.

    Habt Ihr schon gewusst?

    … dass Weihnachten in Japan ganz anders gefeiert wird als in Deutschland. Es ist kein Familienfest, sondern wird eher dazu genutzt, mit dem Partner auszugehen und ihn zu beschenken.
    Am 25. Dezember wird alle Weihnachtsdekoration abgebaut und die Vorbereitungen für das Neujahrsfest werden getroffen. Neujahr ist in Japan das wichtigste Fest des Jahres.
    Ein typisches Weihnachtsessen ist Pizza oder Hähnchengerichte. Japanische Fast-Food-Restaurants nehmen schon ab Anfang Dezember entsprechende Bestellungen für Heiligabend entgegen.
    Und noch eine Besonderheit ist engl. Christmas Cake). Auch den kann man schon ab Ende November in den Geschäften bestellen. Angeblich kaufen fast drei Viertel der Japaner den zu Weihnachten. Typisch dekoriert wird er mit Erdbeeren, da im Dezember in Japan die Erdbeersaison beginnt.

    Habt Ihr schon gewusst?


    … dass es in Japan (fast) überall Getränkeautomaten gibt mit allen möglichen Erfrischungsgetränken, Kaffee, Tee, Kakao, … (die letzteren kalt oder heiß) zu annehmbaren Preisen.

    In der Hitze des japanischen Sommers hat man so immer gleich etwas „Kühlendes“ zur Hand.

    Cool, oder!!

    Habt Ihr schon gewusst?

    …dass eines der wichtigsten japanischen Winteressen “nabemono”, “Eintopf”, ist.
    Nabe bedeutet „Kochtopf“. Traditionell war dies ein Tontopf, der über offenem Feuer kochte. Kochfeuer sind im modernen Japan selten, aber die traditionelle tönerne nabe wird weiter für Eintopfgerichte verwendet. Mono bedeutet „Ding“ oder „Dinge“ und meint die Zutaten (spezielle Nabesuppe, Fisch, Fleisch, Rettich, Karotten, Chinakohl, Udon-Nudeln,…), die in einem Nabe-Topf gekocht werden.
    Nabemono bedeutet also, dass Zutaten zusammen in einem Nabe-Topf gekocht werden. Das Gericht wird am Tisch gekocht, und die Esser können die Zutaten auswählen, die sie aus dem Topf haben
    wollen. Nabemono wird auch als nabe abgekürzt. (Quelle: wikipedia)

    Habt Ihr schon gewusst?

    mou… dass das japanische nozomiZeichen (Kanji) für Hoffnung (gelesen: „nozomi, bou oder mou“) ursprünglich einen Menschen zeigt, der erwartungsvoll nach oben
    blickt und darauf wartet, dass der Mond, der zunächst nicht zu sehen ist, sich zeigt und seine ganze Fülle bekommt?
    Wir wünschen uns sehr, dass die Japaner ihre Hoffnung nicht mehr auf den Mond und andere Gestirne setzen, sondern erwartungs- und hoffnungsvoll auf den blicken und schließlich den entdecken, der sie geschaffen hat und ihnen erfülltes, ewiges Leben anbietet.

    Habt Ihr schon gewusst…

    … daß der Hokkaido-Kürbis,Spielhalle den es zur Zeit in vielen Supermärkten gibt, aus Japan kommt? Hokkaido ist die nördlichste Insel Japans, die vom Klima und der Landschaft her, sehr stark Deutschland ähnelt. Übrigens wird Hokkaido nicht „Hokka-ido“ ausgesprochen, sondern
    „Hokkeido“, das „ai“ spricht man zusammen aus – wie das deutsche „ei“. In Japan gibt es das ganze Jahr über diesen leckeren Kürbis („kabocha“ auf Japanisch) – dort ist aber die Schale meist grün.

    Habt Ihr schon gewusst…

    … daß der Pachinko eine Mischung aus Geldspielautomat und senkrechtem Flipperautomat ist, der in Japan sehr populär ist. Pachinko wird von Männern und Frauen gleichermaßen gespielt. Die oft bunt gestalteten Pachinko-Spielhallen mit Dutzenden, teilweise auch Hunderten von Automaten finden sich heute überall in Japan.Spielhalle Der Geräuschpegel durch die Spielautomaten, durch Musik und Durchsagen (große Gewinne, Sonder- aktionen) ist meistens sehr hoch. Etwa 15 Mio. Japaner suchen die Pachinko-Hallen regelmäßig auf. Sie geben jährlich ca. 250 Milliarden Euro für das Pachinko-Spiel aus.

    Habt Ihr schon gewusst…

    …daß es hier in Japan im Herbst teilsBananen absoluten Bananenmangel gab. Der Grund war, daß über die Medien dafür geworben wurde, eine Bananendiät zu machen. Daraufhin stürzten sich vor allem die japanischen Frauen geradezu auf die Bananen, so daß es teils kaum mehr welche gab, außer zu horrenden Preisen. Ein weiteres Beispiel dafür, welche starke Gruppendynamik hier in Japan herrscht.

    Habt Ihr schon gewusst…

    …daß es in Japan neben der weltbekannten Fastfoodkette McDonald`s
    auch ein japanisches Äquivalent gibt? Diese Kette heißt MOS BURGER und hat natürlich – wie sich das für Japan gehört – auch Reisburger im Angebot. Statt einem Brötchen gibt es einfach oben und unten gebratenen Reis. Echt lecker!

    Habt Ihr schon gewusst…

    … dass „Anime“ (= in Japan produzierte Animationsfilme, ähnlich wie Zeichentrickfilme) ein fester Bestandteil des japanischen Kulturgutes sind, die
    von Alt und Jung gleichermaßen gerne gesehen werden. Die Bedeutung der Anime in Japan kann man an der Tatsache erkennen, dass die drei (bis 2003) erfolgreichsten Kinofilme in Japan Anime sind:
    Prinzessin Mononoke, Pokémon: Der Film und Chihiros Reise ins Zauberland. Zudem ist die Unterhaltungsindustrie in Japan, die Anime wie Manga produziert, mit 80 Milliarden Euro Umsatz im
    Jahr wirtschaftlich bedeutend.

    Habt Ihr schon gewusst…

    …daß Baseball die Sportart Nr. 1 in Japan ist. Überall kann man in den Schulen und in den Parks Kinder, Jugendliche und
    Erwachsene beim Baseballspielen beobachten. Dabei ist Baseball vor allem ein Sommersport. Fast jeden Tag gibt es im Fernsehen Spiele zu sehen, die manchmal ziemlich lang und auch langweilig sein können. Übrigens gewann Japan im Jahr 2006 die erste Austragung der World Baseball Classic, der ersten offiziellen Baseball-Weltmeisterschaft.

    Habt Ihr schon gewusst…

    Herbstblätter-Symbol für Autofahrer über 70

    …daß es einen Autoaufkleber für über 70-jährige Verkehrsteil- nehmer gibt, das sogenannte „Herbstblätter-Symbol“ („kouyou-mark“). Wer über 70 ist, kann sich den auf sein Auto aufkleben (ist aber nicht dazu verpflichtet) und sagt damit „bitte sei etwas nachsichtiger mit meiner Fahrweise“, oder „es tut mir leid, dass ich vielleicht etwas langsamer fahre“.
    Übrigens gibt es auch einen Autoaufkleber für Fahranfänger, das „junge Blätter- Symbol“ („wakaba-mark“). Dieses Symbol muß mindestens 1 Jahr lang am Auto sein.

    Habt Ihr schon gewusst…

    …daß in Japan in der schwülheißen Sommerzeit bestimmte Gerichte kalt serviert werden. Eine besondere Delikatesse sind z.B. Soba-Nudeln (dünne, leicht bräunliche Buchweizennudeln), die in heißem Wasser gekocht, dann in kaltem Wasser gekült und anschließend auf einem Bambussieb (auf Eis) angerichtet werden. Die Soba-Nudeln werden nun in eine Souce aus Soya, Essig, gehackte Lauchzwiebeln usw. getaucht und schlürfend gegessen. Lecker!

    Habt Ihr schon gewusst…

    …dass Japan zu den Ländern zählt, wo im Winter am meisten Schnee fällt. Vor allem im Norden und Nordosten und in den Gebirgsregionen Japans fällt im Winter meterweise Schnee. In den schneereichen Regionen haben die Häuser daher auch einen Ausgang im ersten Stock, da der normale Ausgang im Erdgeschoss teils den ganzen Winter über zugeschneit ist. Zudem kann man im Früjahr an Bustouren teilnehmen, bei denen die Busse über weiterhin tief verschneite Bergpässe fahren. Dabei haben die Schneehöhen an den Straßenseiten ungefähr 2-3 (!) fache Bushöhe.

    Habt Ihr schon gewusst…


    daß sich die japanische Inselwelt über 22 Breitengrade vom 24-46 Breitengrad nördl. Breite erstreckt (Deutschland dagegen vom 47-55 Breiten- grad nördl. Breite). Wir wohnen hier in der Mitte Japans (nördlich von Nagoya) ca. auf dem 35. Breitengrad. Damit liegen wir ungefähr auf der Höhe von Tunis (Nordafrika). Hier auf der Pazifikseite Japans gibt es milde, trockene Winter und schwülheisse Sommer. Der Temperatur-Monatsmittelwert in Nagoya liegt im Januar bei 5,5 oC, im August bei ca. 28 oC (in Frankfurt bzw. München im Januar bei ca. 0 oC bzw. – 2 oC, im August bei ca. 18 oC). Die Niederschlagsmenge liegt bei uns bei ca. 1.500 mm/Jahr (im Vergl. dazu in Frankfurt/M. bei ca. 650 mm/J., in München bei ca. 950 mm/J.). In anderen Gegenden Japans fällt noch wesentlich mehr Regen (gerade in der Taifunzeit).

    Habt Ihr schon gewusst…

    daß es in Japan an Sylvester kein Feuerwerk gibt und auch keine Feuerwerkskörper verkauft werden. Die kann man hier dafür in der Sommerzeit an jeder Straßenecke kaufen. Denn für die Japaner macht ein Feuerwerk erst so richtig Spaß, wenn es draußen warm ist und man noch dazu eine Party feiert. Dann können sie nicht genug davon bekommen! 🙂

    Habt Ihr schon gewusst…

    japanische Toilette

    …daß man, um eine japanische Toilette zu benutzen, in die Knie gehen und die Balance halten muss, was ungeübten “Ausländern” oft einige Mühe bereitet.
    Wer in einem Privathaus das WC benutzt, sollte in spezielle WC-Pantoffeln wechseln. Allerdings darf man beim Verlassen der Toilette nicht vergessen, in die normalen Pantoffeln zurückzuwechseln.

    Habt Ihr schon gewusst…

    …dass in Japan etwa 1 Million Menschen als „Hikikomori“ leben: „Hikikomori“ heisst, dass sich diese Menschen selbst isolieren, kaum noch ausser Haus gehen, in ihrer eigenen Welt leben und selbst mit ihrer Familie kaum noch kommunizieren. Neulich redeten wir mit einer jungen Frau, deren 15jähriger Bruder so ein „Hikikomori“ ist. Er geht schon seit 3 Jahren nicht mehr zur Schule – weil er dort gehänselt wurde – sitzt zu Hause, liest Comics, schaut Fernsehen, spielt Videospiele und geht 1 Mal am Tag nach draußen, um etwas spazierenzugehen. Das wars! Ist das nicht eine Verschwendung eines Lebens, das in Gottes Augen so wertvoll ist?

    Habt Ihr schon gewusst…

    daß in Japan über 60%

    der gedruckten Veröffentlichungen „Mangas“ (japanische Comics) sind. Man sagt, dass mehr Papier gebraucht wird, um „Mangas“ zu drucken, als dies für Toilettenpapier nötig ist. Der eigentliche Begriff „Manga“ setzt sich aus dem japanischen „man“ (=“spontan, ziellos“) und „ga“ (=“Bild, Zeichnung“) zusammen. „Mangas“ werden billig produziert, haben meist nur ein sehr (!) geringes Niveau, werden oft auf dem Weg zur Arbeit/Schule gelesen und danach weggeschmissen. Jährlich werden in Japan etwa 2 Milliarden Exemplare abgesetzt (das entspricht etwa 15 Heften pro Einwohner)

    Habt Ihr schon gewusst…

    daß Japan und Deutschland
    Karte von Japan
    von der Fläche her ungefähr gleich groß sind. Doch während in Deutschland nur 82 Millionen Menschen leben, sind es in Japan 127 Millionen. Zudem hat Japan viel Gebirge, das nicht bewohnbar oder kultivierbar ist, so daß die Fläche, auf der die 127 Millionen Japaner leben etwa so groß ist wie Bayern!!!

    Habt Ihr schon gewusst…

    Reis

    daß die meisten Japaner selbst zum Frühstück Reis essen. Pro Jahr isst der Japaner ca. 65kg Reis. Der japanische Reis ist eine klebrige Kurzkornsorte, der gut mit Stäbchen zu essen ist und wirklich ausgezeichnet schmeckt. Mitte bis Ende Mai ist die Zeit, in der der Reis gepflanzt wird, auch heute noch oft in Handarbeit.

    Zu der Vielzahl von Nahrungsmittelprodukten, die traditionell aus Reis hergestellt werden, zählen Reis-Cracker (sembe), Reiskuchen (mochi), Reisbällchen (onigiri), Reiswein (sake) und mirin, ein süßer Kochwein.

    Wie wichtig Reis für den Japaner ist, zeigt sich darin, daß das japanische Wort für „Reis“ (gohan) nicht nur das Wort für „Reis“, sondern auch allgemein für „Essen“ ist.

    Habt Ihr schon gewusst…

    Futon

    …dass die meisten Japaner nicht in Betten, sondern auf einem „Futon“ schlafen. Futon beim AusklopfenEin Futon ist eine zusammenfaltbare Matratze, die man leicht während des Tages nach dem Auslüften in eine eingebaute
    Schrankwand („oshiire„) verstauen kann. Futon in der oshiireDen Futon breitet man zum Schlafen dann wieder aus und zwar in einem mit Reismatten („tatami„) ausgelegtem Raum. Ein „tatami“-Boden ist nicht so hart wie ein normaler Fussboden. Übrigens schlafen wir auch auf Futons und wir möchten es auf keinen Fall missen. zusammengefalteter FutonWir empfinden
    es als ausgesprochen angenehm. Ob wir uns wohl wieder an die (weichen) deutschen Betten gewöhnen
    können?

    Habt Ihr schon gewusst…

    …was das, nun schon zur Tradition gewordene, Weihnachtsessen in Japan ist? Das ist der Weihnachtskuchen (meist Erdbeerkuchen).

    Zudem ist Weihnachten ein stark kommerzialisiertes Fest, viele Geschäfte bieten vor und nach Weihnachten einen besonderen Ausverkauf an. Doch von der wahren Bedeutung von Weihnachten wissen leider viel zu wenige Japaner etwas.

    Habt Ihr schon gewusst…

    Zeit

    Die Zeitdifferenz zwischen Japan und der Mitteleuropäischen Zeitzone (MEZ) beträgt plus acht bzw. plus sieben Stunden (in der Sommerzeit).

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